Wichtige Information zum elektronischen Heilberufsausweis

26.06.2026

eHBA mit Idemia-Chip: Handlungsbedarf

Bei bestimmten eHBAs von D-Trust und SHC+CARE können gesperrte Zertifikate den Fehler 4123 verursachen. Wir erklären, wie Sie betroffene Karten erkennen und was jetzt zu tun ist.

Welche Karten sind betroffen?

D-Trust und SHC+CARE informierten im Dezember 2025 über Sicherheitslücken bei bestimmten Idemia-Chips auf elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA). Betroffen ist nur ein Teil der von diesen beiden Herstellern ausgegebenen Karten.

Die Kartenhersteller informieren betroffene Kundinnen und Kunden bereits seit Anfang 2026 und fordern sie zu einem erneuten Kartentausch auf.

Warum tritt der Fehler jetzt auf?

Im Zuge der Umstellung von RSA- auf ECC-Zertifikate sperrt die gematik die bisherigen RSA-Zertifikate auf den eHBAs. Diese Umstellung erfolgt zwischen dem 1. und 30. Juni 2026.

Bei einer betroffenen Karte kann dadurch weder mit dem gesperrten RSA-Zertifikat noch mit dem ebenfalls gesperrten ECC-Zertifikat signiert werden.

Typischer Hinweis: Bei der Signaturerstellung erscheint der Fehlercode 4123.

So prüfen Sie Ihren eHBA

  • Rückseite prüfen: Betroffene Karten lassen sich am Schriftzug „Idemia“ erkennen.
  • D-Trust: Wenn Ihnen bereits eine neue, nach Februar 2025 ausgelieferte Karte vorliegt, muss diese nur noch installiert und aktiviert werden.
  • SHC+CARE: Karten mit einem Lieferdatum vor dem 7. November 2025 müssen ausgetauscht werden.
  • Noch keine Ersatzkarte erhalten? Wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Kartenhersteller und fordern Sie eine neue Karte an.

Wir unterstützen Sie

Sie sind unsicher, ob Ihr eHBA betroffen ist, oder benötigen Unterstützung bei der Installation und Aktivierung einer Ersatzkarte? Wenden Sie sich gerne an uns. Das IntraKom-Team unterstützt Sie bei den nächsten Schritten.